Das letzte Treffen der Junior Ranger war wieder ein Tag voller kleiner Abenteuer! Wir lernten Neophyten kennen – Pflanzen, die hier oft nicht gut in die Natur passen. Zum Beispiel drüsiges Springkraut, japanischer Staudenknöterich und kanadische Goldrute. Klingt zwar kompliziert, machte aber richtig Spass 😉
Zu Beginn gab es ein Puzzle zu lösen. Das fertige Resultat: Jeder hatte ein anderes Bild eines Neophyten und durfte erklären, was auf dem Bild zu sehen war und was an der Pflanze besonders auffällig aussah. Danach fragten wir uns: Warum können manche Pflanzen Probleme machen? Wir lernten, was «invasiv» bedeutet und wie manche Neophyten unsere Wälder und Wiesen verändern können. Wir sprachen darüber, woher sie kommen, seit wann es sie hier gibt und wie und wo sie sich vermehren und ausbreiten.


In zwei Gruppen mussten wir dann gegeneinander unterschiedlichste Pflanzen suchen. Darunter waren auch die Neophyten – oft schwer zu finden, weil manche Neophyten sich ohne Blüte gut versteckten oder sogar heimischen Arten ähnlich waren. Wir suchten so schnell wie möglich und beide Gruppen fanden tatsächlich alle Arten und entdeckten auch die Neophyten darunter.




Dann testeten wir am Abenteuerweg, wie stark Neophyten gegenüber heimischen Arten sein müssen um sich durchzusetzen: Wir machten Kraftübungen gegeneinander und fragten uns, wer stärker ist und sich durchsetzen kann – genau wie invasive Arten.

Der Höhepunkt war das Entfernen der Goldruten. Wir sammelten sie in grossen Säcken und entsorgten sie anschliessend fachgerecht. Auch der Regen hielt uns nicht auf – gute Laune geht eben immer vor!





Anschliessend, um uns zu trocknen und zu stärken, gab es ein Lagerfeuer: Leckere Würstli, Schlangenbrot und Marshmallows brutzelten über dem Feuer.

Ein grosses Dankeschön an die Junior Ranger für diesen tollen und wichtigen Einsatz!
