Was blüht denn da im Wald schon alles? Wie überleben die kleinen Kräuter den kalten Winter? Nachdem wir den Tierspuren nachgegangen sind, wollen wir uns jetzt mit der Pflanzenwelt beschäftigen.
Wir haben verschiedene Frühblüher kennengelernt und wissen nun, wieso diese die Fähigkeit besitzen, dass sie schon früh im Jahr blühen können. Dies hängt mit ihren Wurzeln zusammen. Im Winter sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab. Bevor sie absterben, werden Nährstoffe aus den Blättern, Blüten und Stängel in den Speicherorganen, also den Wurzeln, eingelagert. Unter der Erde bleiben die Pflanzen geschützt vor der Kälte. Dank der gespeicherten Stärke haben sie im nächsten Frühling wieder ausreichend Energie, um wieder Stängel, Blätter und Blüten zu bilden. Die Frühblüher nutzen den Moment im Frühjahr, wenn die Bäume noch keine Blätter haben, um ausreichend Sonnenlicht für ihr Wachstum zu bekommen.
Mithilfe des Rennspieles zu den Frühblühern lernten wir verschiedene Pflanzen kennen.



Die Stärke kann mit Hilfe von Jod nachgewiesen werden. Der Bärlauch hat Zwiebel-Wurzeln, das Buschwindröschen hat Inger-Wurzeln und das Scharbockskraut hat Kartoffel-Wurzeln. Also färben wir eine Zwiebel-, Ingwer- und Kartoffelhälfte mit Jod ein. Es ist erstaunlich wie schnell und fest sich die Kartoffel verfärbt. Da ist eindeutig am meisten Stärke vorhanden, weniger beim Ingwer und fast gar keine bei der Zwiebel.


Es ist schon sehr spannend, was die Pflanzenwelt alles zu bieten hat! Es waren wieder sehr tolle Junior Ranger Nachmittage, ich freue mich auf die nächsten! 🙂
