In den letzten Wochen haben wir uns gemeinsam in den Wald gewagt. Der Frühling startete richtig durch und wir machten uns zur Aufgabe einen steilen Waldabschnitt am Greifensee zu erkunden. Runter vom Weg und rein in die frisch ausgetriebene grüne Wildnis!

Querfeldein ging es dann den steilen Wald nach oben. Anfangs konnten wir dem Bachlauf folgen, mussten dann immer mal wieder über umgestürzte Bäume klettern, unter Baumstämmen unten durch kriechen und dabei super spannende Entdeckungen machen.

An einer umgestürzten Fichte konnten wir sogar Spuren des Borkenkäfers entdecken. Gut dass wir kein Holz verkaufen müssen, so konnten wir die Frasgänge als kleines Kunstwerk betrachten. Spontan haben wir dann darüber diskutiert warum Mischwälder stabiler als reine Monokulturen sind, dass auch der Borkenkäfer seine Daseinsberechtigung im richtigen Masse hat und wie die Fortpflanzung funktioniert.

Rammelkammer, Muttergang und die Ausflugslöcher der Käfer ergeben ein sehr spannendes Bild und erzählen viel über das Leben als Borkenkäfer. In unserem Beispiel war es der Buchdrucker.
Auf der höchsten Ebene im Wald angekommen haben wir wie immer grilliert und den Bestand der mitgebrachten Cervelats auf ein gesundes Mass reduziert. Dort fiel uns der viele Lehm auf, deshalb haben wir uns noch im Töpfern versucht. Harry Potter wäre stolz! (engl.: to make pottery = töpfern) 😉

Zum Abschluss stand dann die Erkundung eines Wasserfalls an.


Am Ende der Walderlebnistage waren noch genau gleich viele Kinder wie zu Beginn dabei…nur eben um einiges dreckiger. Kurz gesagt: Es war ein Erfolg auf ganzer Linie!
